Archiv für September 2010
Öffentliche Vereinssitzung
Am heutigen Abend ab 19:30 Uhr findet eine öffentliche LogOut e.V. Vereinssitzung statt.
Wie in den meisten Fällen handelt es sich hierbei um eine Online-Sitzung, an der aber jeder Interessierte teilnehmen kann.
Wie funktioniert das?
Über den link https://eu42.spreed.com/checkin/jc/304923479 gelangt man in den Sitzungsraum bzw in die Lobby desselbigen. Das Ganze sieht so aus:
Hier gibt man nun den Namen ein unter dem man in der Teilnehmerliste geführt werden möchte. Anschließend drückt man den Button betreten.
Danach wird man in die Lobby geleitet, wo man auf den Beginn der Sitzung warten kann. Während der Wartezeit werden einem mehr oder weniger sinnvolle Wetterdaten aus der ganzen Welt angezeigt. Sieht zwar nett aus, bringt aber dem durchschnittlichen LogOutler nicht viel. Deswegen bitte erst kurz vor Beginn der Sitzung in die Lobby kommen. Die Administratoren holen dann alle Teilnehmer in den Konferenzraum.
Also bitte recht fleißig anmelden. LogOut e.V. freut sich auf eine rege Teilnahme.
Rein technisch ist es sinnvoll, dass man ein Headset verwendet, damit es zu keinen technischen Schwierigkeiten (Rückkopplungen) kommt. Sollten Sie nur zuhören wollen, dann brauchen sie nur Lautsprecher an Ihrem Computer.
Virtuell-Realer Vater-Sohn Tag
Am Samstag den 25.09. fand in der Jugendherberge Fulda ein Virtuell-realer Vater-Sohn Tag statt.
Was kann man sich unter einem solchen Titel vorstellen?
Thema waren Computerspiele und solche Games, die man in der Realität gemeinsam zocken kann. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, bei der sich die Teilnehmer untereinander und sich gegenseitig ihre Lieblingsspiele vorstellten, hatten alle ein gutes Bild von den anderen Teilnehmern und es ging an die Verknüpfung von virtuellen und realen Spielen.
Dem schlechten Wetter geschuldet war der Beginn mit einer Runde virtuellem Paintball. Die beiden Teams (Väter gegen Söhne) liefen in einer Fußballstadion ähnelnden Arena umher und versuchten jeweils dem anderen Team einen Treffer ins Tor zu schießen. Bei einer anderen Variante des Spiels wurde der Gegner mit Farbkugeln markiert. Dabei sahen die Väter gar nicht sooo schlecht aus, wie es die Teamer von LogOut zuvor befürchtet hatten.
Anschließend wurde auf reale Bedingungen umgestellt. Die beiden Teams bekamen jeweils drei mit Wein-Korken bestückte abgesägte Luftpumpen und eine kleine Flagge. Aufgabe war es nun im bekannten “Capture the Flag” Modus die Fahne der gegnerischen Partei in Besitz zu nehmen und mit dieser ins eigene Lager zurück zu kehren. Trotz des schlechten Wetters fand auch dieses Spiel die Zustimmung der Teilnehmer.
Nach dem gemeinsamen Mittagstisch bekamen die Teilnehmer eine kurze Einführung zum Thema Geocaching. LogOut e.V. legt hierbei Wert darauf, dass sowohl Väter als auch die Jugendlichen die Hintergründe dieses Hobbys begreifen. So wurde der Umweltgedanke, der hinter der digitalen Schnitzeljagd steht genauso thematisiert wie die Idee, sich über Geocaching besondere Orte zu zeigen und anderen Menschen seinen Stadtteil oder bestimmte sehenswerte Plätze näher zu bringen.
Anschließend begab sich die gesamte Gruppe nach Fulda um dort einen besonders gelungenen Cache anzugehen. 
Hierbei zeigte sich wiederum, dass unser Konzept der Verknüpfung von virtuellen und realen Elementen gut funktionierte und dass mit einem GPS-Empfänger in der Hand auch den Jungs der “Spaziergang” nicht so trocken vorkommt, wie ohne. Beim Rätseln waren die Väter teils engagierter als ihre Söhne, den letztendlichen Schatz fand jedoch einer der Jungs und so konnten sich alle Teilnehmer nach 2 Std. Rätseln und Wandern dann in das Logbuch eintragen.
Zurück in der Jugendherberge angekommen, stellten die Söhne kurz ihre aktuell auf dem Rechner installierten oder für die Spielekonsole vorhandenen Spiele vor. Die abschließende Reflexion der Kinder und Erwachsenen brachte ein durchweg positives Feedback hervor. Eines der Hauptanliegen bei diesem Projekt war es, den Dialog zwischen den Generationen anzuregen und dafür zu sorgen, die digitale Kluft zu mindern. Zugegebener Maßen finden sich bei solchen Projekten nahezu ausschließlich Erwachsene, die im Medienumgang ihrer Kinder keine problematischen Erfahrungen gemacht haben. Dennoch tut es auch diesen Eltern gut, sich über das Thema untereinander auszutauschen und sich ein Bild davon zu machen, wie das Thema Computerspiele in anderen Familien gehandhabt wird.
GPSr gespendet
Im regionalen Online-Nachrichten-Magazin wurde der Bericht zum Geocaching-Projekt an der Konrad-Adenauer-Schule veröffentlicht, woraufhin sich Frau W. bei uns meldete und uns folgendes schrieb:
… hab ich von Ihrer Aktion m. d. digitalen Schnitzeljagd
an der Konrad-Adenauer-Schule gelesen. Tolle Sache!!!!! Und enorm wichtig, um
die Jugendlcihen vom PC/Internet
“wegzuinteresseiren”!Haben Sie Verwendung für ein weiters Geocachinggerät? Dann bringe ich Ihnen
genau dieses vorbei, welches in den osthessennews zu sehen war.Freundliche Grüsse und Danke für Ihre Arbeit m.d. Logout!!!!!!!!!!!!
Gesagt getan, soeben haben wir das gute Stück in Empfang genommen!
Vielen Dank für die Unterstützung!!!
Erst mal verbieten…
Ein schönes Beispiel, wie man in Deutschland auf neue Phänomene reagiert zeigt folgender Nachrichtenbeitrag aus den 70ern. In der jüngsten Vergangenheit erlebt man ja die Diskussionen um das Verbot von First-Person-Shootern (Stichwort Killerspiel-Debatte) oder WoW. Die erste und reflexartige Reaktion auf Sachen, die man nicht kennt, scheint immer in Richtung Verbot zu laufen. Wieso meldet sich da nicht ein anderes Gefühl? Vielleicht Neugier?
Geocaching an der Konrad-Adenauer-Schule in Petersberg
Mit einem Navigationsgerät ausgerüstet und mit dem Wunsch, eine versteckten Schatz zu finden, machten sich am Mittwoch, den 15.09.2010 insgesamt 25 Schüler der Konrad-Adenauer-Schule in Petersberg auf in die Natur.

Ähnlich dem Pixelabenteuer bei „World of Warcraft“ startet die Suche nach kleinen versteckten Plastikgefäßen im Internet. Dort holt man sich Hinweise (Positionsdaten) zu den “Schätzen”, um sich anschließend mit einem GPS Gerät “bewaffnet” zu den Koordinaten zu bewegen und dann vor Ort nach den kleinen Behältern (oft handelt es sich hierbei um ausrangierte Filmdöschen) Ausschau zu halten. Die Funde werden anschließend wieder im Internet dokumentiert. Bilder und auch ein Video des Projekts werden auf der Projektwebseite.
Der Verein LogOut aus Fulda sieht das Projekt „Digitale Schnitzeljagd“ als perfekte Alternative zu den Quests und Herausforderungen der digitalen Spielewelt. Den Schülern wird eine Freizeitbeschäftigung näher gebracht, welche die gleichen Bedürfnisse der Jugendlichen befriedigt, wie bestimmte Computerspiele.
Die Konrad-Adenauer-Schule sieht in dem Projekt die Chance, die Kinder und Jugendlichen „wieder an die frische Luft zu kriegen“
Das Projekt findet im Rahmen des Projektes „netz mit webfehlern“ der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen (HLS) statt. Unterstützt wird dieses Angebot durch die Techniker Krankenkasse (TK). Neue Medien gehören zum unverzichtbaren privaten, beruflichen und schulischen Alltag. Doch immer mehr Menschen nutzen Computer und Internet in exzessiver Form. Studien belegen, dass zwischen drei und zwölf Prozent der Internetnutzer als süchtig eingestuft werden. Um Betroffene und Angehörige in Hessen für das Thema zu sensibilisieren werden unter anderem auch Präventionsprojekte an Schulen in Fulda durchgeführt. Die örtliche Koordination der Projektpartner übernahm die Fachstelle für Suchtprävention der Diakonie Fulda. Die Ausstattung mit GPS-Leihgeräten wurde vom Landkreis Fulda realisiert.




