LogOut e.V. wird zu Menschen und Medien e.V.



Veränderungen…

Digitale Medien verändern sich. Sie entwickeln sich weiter, erschaffen neue Varianten und Anwendungsgebiete und passen sich den Gegebenheiten an. Analog dazu geschieht dies auch bei den medienbezogenen Arbeitsfeldern: Sie müssen sich anpassen und verändern. In diesem Sinne vollzieht unser Verein LogOut eine auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten angepasste Entwicklung. Die Schwerpunkte von LogOut „Virtuelle Welten“ und „Computerspiele“ befassen sich mit einem relevanten Thema im Bereich der Mediennutzung. Für eine umfassende medienpädagogische Arbeit, die dem aktuellen Bedarf gerecht wird, ist jedoch eine Erweiterung der Tätigkeit nötig!
Die Konsequenz daraus bedeutete für uns die Umstrukturierung des Vereins und die Integration neuer Bereiche. Das Ergebnis ist ein neues Konzept und ein neuer Name: Menschen und Medien e.V.

Neu:

Menschen und Medien e.V. wird sich für die Förderung von medienpädagogischen Projekten einsetzen. Dies geschieht unter den Gesichtspunkten der Bildungs- und Kulturarbeit sowie der Medienkompetenzförderung. Ziel ist es, Menschen – von Kindern in Kindertageseinrichtungen bis zu Senioren in Heimen, von Schülern, über Eltern bis hin zu Menschen mit Behinderungen – einen selbstbestimmten, reflektierten, informierten aber auch genussorientierten, künstlerischen, kreativen Umgang mit den (digitalen/neuen) Medien zu ermöglichen.

„Menschen“ und „Medien“ werden von uns als miteinander verbunden gesehen und nicht als voneinander getrennte Lebensräume.

Stärker als LogOut e.V. wird Menschen und Medien e.V. sich dafür einsetzen, in der Öffentlichkeit, im Bildungsbereich und auf politischer Ebene dem Arbeitsfeld Medienpädagogik einen höheren Stellenwert zu verschaffen.

Was bleibt

LogOut mit der Spezialisation auf die virtuellen Welten und die Computerspiele wird innerhalb des neuen Konzeptes seinen festen Platz als Arbeitskreis behalten und die bisherige erfolgreiche Arbeit auf diesen Gebieten fortsetzen.

Fachtag “Computerspielflüchtig?”

Auf dem Fachtag “Computerspielflüchtig?” der im Rahmen des 30. Jubiläums der Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz führten wir am vergangenen Donnerstag den Workshop “Computerspiele für Noobs” durch. Bei dem Spieleparcours konnten sich die Anwesenden 20 Teilnehmer zu diversen Computer- und Konsolespielen informieren und selbst einmal ausprobieren, wie es ist, selbst zu zocken.

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Computerspielexperten in der Winfriedschule

Zu Beginn des neuen Schuljahres starteten wir mit dem Projekt „Computerspielexperten“ mit der siebten Jahrgangsstufe der Winfriedschule Fulda, welches im Auftrag der Jugendförderung des Jugendamtes des Landkreises Fulda stattfand.

Für die beiden Projekttage am 17. und 18. August wurden die Schülerinnen und Schüler in geschlechtsspezifische Projektarbeit aufgeteilt. Während die Mädchen an einem Workshop des Kasseler Vereins „Kabera“ (http://www.kabera.de/) zum Thema Prävention von Essstörungen teilnahmen, bearbeiteten die Jungen mit uns das Themenfeld der Computerspiele.

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Osterferienprojekt

Unser Videoprojekt “VirtuRealität” in den Osterferien ist erfolgreich abgeschlossen! Mit den 7 bzw. 6 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben wir in den vier Tagen nicht nur einen schönen Kurzfilm produziert, sondern uns auch ausgiebig mit zwei philosophischen Fragen beschäftigt: “Warum spielt der Mensch?” und “Was ist Virtualität, was Wirklichkeit?”.
Neben den Gedankenspielereien war auch der Selbstversuch wichtiger Bestandteil des Projektes. So haben wir die Projektwoche mit einer Runde “Kubb” (http://de.wikipedia.org/wiki/Kubb) als Beispiel für ein altes Spiel begonnen. Thematisch in der Neuzeit sind wir dann mit der Xbox 360 Kinect angekommen. Mit der kamerabasierten Steuerung der Spiele werden die Spielfiguren – bei uns die Sporter im Wettkampf beim Bowlen, Weitsprung, Tischtennis, Boxen, etc. – mit Körperbewegungen gesteuert. Über diese faszinierende Technik waren wir dem zweiten Thema der Virtualiät schon sehr nah. Auf das Spielen folgte so auch die Frage, was ist eigentlich Virtualiät? Und wenn der Begriff etwas nicht ganz wirkliches beschreibt, was ist dann die Wirklichkeit? Dabei gab es interessante Entwicklungen, etwa die Frage, ob der Weihnachtsmann, wenn er nicht wirklich ist, eben virtuell sei.
Nach dem thematischen Schwerpunkt von LogOut e.V. erhielten auch die Computerspiele als Verbindung zwischen dem Bereich des Spielens und dem Bereich der Virtualität ihren Platz. Die Kinder haben mögliche Probleme und Gefahren von Computerspielen erörtert und Methoden zusammengetragen, die helfen die zeitliche Nutzung von Computerspiele für sich selber zu managen und zu kontrollieren. Wie bspw. einen Wecker zu stellen, Absprachen mit den Eltern zu treffen oder spielinterne Einstellungen zu nutzen.
Nachdem an den ersten eineinhalb Tagen die Basis für die Rahmenthemen des Films “Spiele und Virtualität” errichtet wurde, waren die Kinder sich in einem kurzen Brainstorming über die Story schnell einig:
Bei einer Nachrichtensendung wird neben anderen Kurzmeldungen über eine neue Pflanzenart berichtet. Während der Live-Reportage aus dem Fuldaer Schlossgarten mit einer Wissenschaftlerin stellt sich heraus, dass die geheimnisvolle Pflanze die bedrohliche Eigenschaft besitzt, die Sonne anzuziehen. Die Menschheit hat nur noch wenige Stunden zu leben. Die einzige Rettung der Menschen liegt in der Hand eines Helden: Super Mario!.
Nach nur einem Tag Dreh, bei dem die Kinder vor und hinter der Kamera agierten und einem halben Tag Schnitt wurde der fertige Film den Eltern, Verwandten und Interessierten stolz vorgeführt.
Das Team von LogOut bedankt sich hier noch einmal für die großartige Mitarbeit der teilnehmenden Kinder und freut sich den Projektfilm hier präsentieren zu können.
Für uns war es ein großartiges Projekt!

Laserpicium from filmreflex TV on Vimeo.

Fachforum Mediensucht – Neue Homepage

LogOut ist auch für die Onlinepräsenz des “Fachforums Mediensucht” verantwortlich und dieser Aufgabe haben wir uns in den letzten Monaten arbeitsintensiv gewidmet. Das Ergebnis kann seit letzter Woche besichtigt werden: Das Fachforum Mediensucht hat nun eine neue Homepage.

www.Fachforum-Mediensucht.de

Neue Funktionen sind zum Beispiel die ausführliche Beschreibung der Mitglieder und Partner und eine Suchfunktion für Einrichtungen, Initiativen und Personen geordnet nach den jeweiligen Schwerpunkten “Prävention”, “Beratung” und “Therapie”.

Videoprojekt “VirtuRealität”

Hier ist der Flyer für das Videoprojekt – Für Kinder und Eltern!

Wir freuen uns auf das Projekt und hoffen auf viele Anmeldungen!

VirtuRealität – Ein Videoprojekt für Kinder

Was ist Virtualität? Was ist Realität? Und was ist dann die Wirklichkeit?
Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Videoprojektes „VirtuRealität“ während einer Kurzfilmproduktion.

In der zweiten Osterferienwoche veranstaltet der gemeinnützige Verein LogOut ein Videoprojekt für Kinder zwischen 9 und 12 Jahren. In den vier Tagen vom 26. bis 29. April stellen sich die jungen Filmemacherinnen und Filmemacher Fragen rund um die Vorstellung und Wahrnehmung von Virtuellem, Realem, Fiktion und Wirklichkeit. Wie etwa im Bereich der neuen digitalen Medien, in denen z. B. bei Computerspielen die Vermischung der virtuellen Welten und dem realen Leben immer stärker wird. Aus diesen Motiven und durch das Philosophieren darüber gestalten die Kinder ihren eigenen Film. Es liegt in den Händen bzw. Köpfen der Kinder, ob es in dem Film beispielsweise um eine Reise in ein Computerspiel geht, ob virtuelle Gestalten die reale Welt unsicher machen, ob die Realität der Zukunft dargestellt wird oder …

Das Projekt findet vom 26. bis 29. April jeweils von 9 bis 15 Uhr in den Räumlichkeiten von LogOut e.V. (Heinrich-von-Bibra-Platz 3 in Fulda) statt und richtet sich an Kinder zwischen 9 und 12 Jahren, die Lust an einer eigenen Filmproduktion und Spaß am freien Philosophieren über die Wirklichkeit und Virtualität haben.

In den Kosten von 40,- EUR ist ein tägliches Mittagessen und der fertige Film auf DVD enthalten. Das Projekt wird als Teil der gemeinnützige Tätigkeit von LogOut e.V. in Kooperation der Diakonie Fulda durchgeführt und im Rahmen der Projektreihe „Netz mit W@bfehlern“ der HLS und der TKK gefördert. Darüber hinaus ist eine einzelfallbezogene Ermäßigung des Teilnahmebeitrags möglich.

Das Anmeldeformular erhalten Sie unter www.LogOuteV.de/Anmeldung.pdf oder auf Anfrage bei uns.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 11. April 2011 unter:

Tel.: 0661 – 90 155 40
eMail: info@LogOuteV.de

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Kinder beschränkt.

Weitere Informationen erhalten sie ebenfalls unter den angegeben Kontaktdaten.

Alles auf einen Blick:

Alter: 9 bis 12 Jahren
Datum: 26. bis 29. April
Uhrzeit: 9 bis 15 Uhr
Ort: Räumlichkeiten von LogOut e.V. (Heinrich-von-Bibra-Platz 3 in Fulda)
Teilnahmebeitrag: 40,- EUR (inkl. Mittagessen)
Teilnehmerzahl: max. 12 Kinder
Anmeldeschluss: 11. April 2011
Kontaktdaten: Tel.: 0661 – 90 155 40
e-Mail: info@LogOuteV.de

Erste Lan-Party des Bundestages

Zusammen daddeln oder den „Profis“ beim zocken zusehen – Am Mittwoch den 23. Februar 2011 konnten sich Politiker aller Parteien ein eigenes und direktes Bild von Computerspielen machen. Die von den beiden FDP-Abgeordneten Jimmy Schulz und Manuel Höferlin sowie Dorothee Bär (CDU) organisierte Aktion sollte die Medienkompetenz stärken. Schließlich ist es sinnvoll über die Gebiete informiert zu sein, über die abgestimmt wird.
Trotz der Kritik einzelner Politiker im Vorfeld der Veranstaltung, dass auch First-Person-Shooter wie „Counterstrike“ vorgeführt werden, zeigte ein Team aus Pro-Gamer das nur gutes Teamwork und Kommunikation – wie in allen Manschaftssportarten – und nicht blindes, gewalttätiges Einzelkampfertum zum Erfolg führt. Selber zur virtuellen Waffen greifen wollte allerdings die wenigsten.
Bei der großen Bandbreite der angebotenen Spiel – Autorenn-, Strategie-, Aktionspiele – erfuhren mit Bewegungssensoren und Köperbewegung gesteuerte Spiele besondere Beliebtheit.
Ob der Ausflug des Bundestages in die virtuellen Spielwelten sich auf weitere politische Entscheidungen auf diesem Gebiet auswirkt, wird sich erst noch zeigen – eine wichtige und gute Aktion war es in jedem Fall.

Siehe auch:
- Telepolis (heise)
- Tagesschau
- Spiegel Online

TOPAS Workshop in Korbach

Am Freitag, den 04.02.2011 führte LogOut einen Workshop im BBZ in Korbach durch. Veranstalter war TOPAS, eine Initiative der Kreishandwerkerschaft und der TOP-Ausbildungsbetriebe in Waldeck-Frankenberg

Dabei wurden zunächst Auszubildende zu ihren Kommunikationsformen im Internet befragt. Die jungen Erwachsenen hatten Zeit, ihre Internetgewohnheiten vorzustellen, sich mit den anderen Azubis auszutauschen und anschließend einen Kurzfilm darüber zu erstellen.

Dieser wurde dann für die abendliche Veranstaltung mit den Ausbildern als Ausgangspunkt für einen Vortrag verwendet, der den Anwesenden die Kommunikationswelt der Auszubildenden näher brachte. Neben der Faszination von Computerspielen, dem Vorteil von installierten Chatclients und den Annehmlichkeiten einer vernetzten Welt in Social Communities  wurden auch die Risiken angesprochen, die sich hinter den verschiedenen Diensten verbergen können. weiter lesen

Social Communities – zentraler Bestandteil des jugendlichen Medienalltags

Die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des Medienkonvergenz Monitoring der Uni Leipzig zeigen, dass die Sozialen Online-Netzwerke für das soziale Leben der Jugendlichen unentbehrlich geworden sind. Nach der Auswertung der Studie, bei der 6000 Nutzerinnen und Nutzer sozialer Netzwerkplattformen zwischen 12 und 19 Jahren online befragt wurden, stellt “SchülerVZ & Co.” vor allem eine “Verlängerung von Schulhofgesprächen” und damit “einen Interaktionsraum dar, der die personale Kommunikation des realen Raums im digitalen fortsetzt” (siehe hier).
Interessant ist, dass “fast alle befragten Heranwachsenden die Privatsphäre-Einstellung kennen und damit die Möglichkeit, den Zugriff Fremder auf das eigene Profil zu unterbinden. Weniger als die Hälfte der Befragten macht von dieser Funktion Gebrauch” (siehe hier). Als Gründe werden dafür genannt, dass zum einen die Privatsphäreeinstllungen die Kontaktaufnahmen von neuen Kontakten erschwert und zum anderen die jugendlichen Nutzerinnen und Nutzer sich eine umfassende Selbstpräsentation wünschen.
Die Herausgeber verweisen hier auf die Notwendigkeit medienpädagogischer Unterstützung für die Jugendlichen.

Der gesamte Ergebnisreport steht unter dem Titel Medienkonvergenz Monitoring. Soziale Online-Netzwerke-Report 2010 zum Download bereit.

Hier der Link zur Zusammenfassung bei Medienkonvergenz Monitoring noch zwei Artikel auf Heise Online und Bildungsklick.

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