Verein

Unabhängig von der Diskussion über mögliche Gefahren des Internets auf die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen haben wir mittlerweile das nachweisbare Problem, dass es im Falle von Internetaktivitäten wie Chatten, Surfen und Onlinespielen eine wissenschaftlich belegte Abhängigkeitsform gibt. Bewährte gesellschaftliche, pädagogische und medizinische Lösungsansätze bzw. Behandlungen findet man selten.

Vor diesem Hintergrund hat sich der Verein LogOut gegründet. Schwerpunkt unserer Arbeit ist das Themengebiet der Online-Computerspiele mit Fokus auf die Bereiche Aufklärung, Prävention und Information über den aktuellen Forschungsstand und die Vernetzung von Betroffenen, Helfenden und Forschenden. In der pädagogischen Arbeit – egal ob als Eltern, Lehrer oder Pädagogen – ist für uns eine Begegnung auf gleicher Ebene wichtig. Die Nutzung der neuen digitalen Medien, insbesondere der Computerspiele, wird von uns als Teil der Erlebniswelt von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen begriffen. Durch den schnellen Wandel, der mit der Entwicklung von Computer und Internet einhergeht, vergrößert sich die Kluft im Verständnis zwischen Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen. Medienrezeption und Mediennutzung und das damit einhergehende Kulturverständnis haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt, was dazu geführt hat, dass viele Erwachsene moderne Fernsehserien, Filme, Musik oder Computerspiele anders wahrnehmen. Dieses Problem liegt aber primär nicht in der Qualität der Produkte. So haben Geschwindigkeit und Ästhetik eine unmittelbare Auswirkung auf das damit zusammenhängende Verständnis der Inhalte. Um sich auf eine pädagogisch sinnvolle Ebene zu begeben, muss eine Auseinandersetzung mit der Materie stattfinden. Ein Bewusstsein dessen, was Kinder und Jugendliche faszinierend finden und worin der Reiz bzw. die Funktion der neuen digitalen Medien besteht, öffnet einen neuen Raum, in dem eine offenere Art der Begegnung geschehen kann. Mit unserem Bildungs- und Informationsangebot wollen wir Vorurteile abbauen und Eltern/Pädagogen und Kinder/Jugendliche zusammen bringen.

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