Geocaching bildet mit seinem Grundgedanken der Verbindung von virtuellen Welten mit den Reizen der Natur, der ländlichen oder städtischen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und der Suche nach real existierenden "Schätzen" mitten unter uns eine ideale Alternative zu den Quests und Herausforderungen der digitalen Spielewelt.
Ähnlich dem Pixelabenteuer startet die Suche nach kleinen versteckten Plastikgefäßen im Internet. Dort holt man sich Hinweise (Positionsdaten) zu den "Schätzen", um sich anschließend mit einem GPS Gerät "bewaffnet" zu den Koordinaten zu bewegen und dann vor Ort nach den kleinen Behältern (oft handelt es sich hierbei um ausrangierte Filmdöschen) Ausschau zu halten.
Die Funde werden anschließend wieder im Internet dokumentiert. Hat man erste Erfahrungen bei der Suche Gemacht, kann man damit beginnen, eigene Schätze zu verstecken.
Neben der Vermittlung von technischem Hintergrundwissen, sollen bei diesem Projekt auch ökologische Gesichtspunkte angesprochen werden. Der Erhalt der Natur als Lebensraum wird durch während der intensiven Projektphasen der Suche thematisiert.
Multimediale Bearbeitung des Themas Computerspiele
Die Teilnehmer werden verschiedenen Gesichtspunkte wie Computerspiele, Online-Abhängigkeit, Generationenkonflikt und Realität versus Virtualität diskutieren und hierzu verschiedene Medienformaten erarbeiten. Als Experten erstellen die Schüler einen Presseartikel, einen Internet-Podcast und einen Videobericht oder Kurzfilm, welche in der Schule und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Bei diesem Projekt wird zusammen mit den teilnehmenden Kindern eine Story für einen Film auf Basis eines ihrer Lieblings-Computerspiele gedreht. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Lebenswelt der TeilnehmerInnen und die spielerische Auseinandersetzung mit den virtuellen Inhalten und deren Übertragung in die „Wirklichkeit“.
Medienpädagogischer Elternabend / Fortbildung
Internet, Computerspiele und Fernsehen sind die neuen Leitmedien in unserer Gesellschaft. Der unterschiedliche Umgang und das Nutzungsverhalten innerhalb der Familie und Schule birgt häufig ein hohes Konfliktpotenzial. Bei diesem Elternabend soll den Eltern eine Grundlage und Hintergründe zur Thematik vermittelt und für einen kompetenten Umgang mit Medien geworben werden.
Dieses Projekt bietet die Möglichkeit die Meinung, Emotionen und Probleme von Kindern und Jugendlichen hinsichtlich Computerspiele und Internet zu thematisieren und darzustellen. Die TeilnehmerInnen sollen „ihre Sicht der Dinge“ schildern und gegebenenfalls auch der Meinung und Sichtweise anderer (Lehrer, Eltern) gegenüber zu stellen und zu vertreten. Nach eingängiger Recherche und Auseinandersetzung mit der Thematik (Mechanismen und wirtschaftliche Hintergründe von Computerspielen, Altersfreigaben etc.) wird eine Talksendung gedreht und anschließend veröffentlicht.